Das
Jahr vorm Krieg wird ein ertragreiches sein, viel Ernte und Weizen,
Früchte auch.
Nach
dem Mord des Dritten, geht's über Nacht los.
Ich
sehe recht deutlich drei Zahlen, zwei Achten und eine Neun.
Kann aber
nicht sagen was es bedeutet, kann keine Zeit sagen.
Der
Krieg beginnt bei Sonnenaufgang. Er kommt schnell.
Die
Bauern sitzen im Wirtshaus und spielen Karten wenn fremde Soldaten
durch die Fenster schaun und durch die Türen.
Eine
dunkle Armee kommt vom Osten her, alles geht sehr schnell.
Ich
sehe eine Drei, aber kann nicht sagen ob es drei Tage oder drei Wochen
sind.
Es
kommt von der goldenen Stadt (Prag).
Der
erste Wurm beginnt am blauen Wasser im Nordwesten und geht bis zu den
Schweizer Grenzen.
Bis
nach Regensburg gibts keine Brücken mehr die die Donau
überspannen.
Sie
kommen nicht vom Süden des blauen Wassers.
Dann
Schlag auf Schlag. Große Einheiten marschieren vom Osten nach Belgrad
und weiter nach Italien.
Danach
drei gepanzerte Keile dringen gleich weiter vor mit hoher
Geschwindigkeit in den Norden über die Donau über Westdeutschland
Richtung Rhein.
Ohne
vorherige Warnung.
Das
alles geschieht so schnell dass die Bevölkerung in Panik in den Westen
flieht.
Viele
Autos werden die Straßen verstopfen. Wären's nur daheim geblieben oder
hätten die Landweg genutzt.
Alles
was ein Hindernis ist, wird von den schnellen Panzern niedergemacht.
Sie
überrollen alles.
Bei
Regensburg seh ich keine Brücken mehr über der Donau.
Fast
nichts bleibt übrig von der großen Stadt Frankfurt.
Das
Rheingebiet wird vorwiegend aus der Luft verwüstet.
Ich
sehe drei Vortruppen kommen. Die eine kommt über den Wald, zieht dann
aber nordwestlich hinüber zur Donau.
Die
Linie ist Prag, der Bayerische Wald und Nordwesten. Das blaue Wasser
gehört den Südlichen.
Der
zweite Vortrupp geht von Osten nach Westen über Sachsen, der dritte von
nordost nach südwest.
Tag
und Nacht rennen sie um das Ruhrgebiet zu erreichen wo die großen
Hochöfen und Schornsteine stehen.
Plötzlich
kommt die Gegenattacke vom Land über dem großen Wasser her.
Zur
selben Zeit fallen die gelben Drachen in Alaska und Kanada
ein. Aber sie kommen net weit.
Und
dann regnet es einen gelben Dunst in einer Linie.
Wenn
die goldene Stadt zerstört ist, fängt es an.
Wie
eine gelbe Linie bis zu der Stadt in der Bucht. Es wird eine klare
Nacht sein wenn sie anfangen, es abzuschmeißen.
Die
Panzer fahren immer noch, aber diejenigen die drin sitzen, sind recht
schwarz geworden.
Wenn
es runterfällt, wird alles sterben, kein Busch mehr, kein Vieh, kein
Gras, kein Baum. Alles verfällt und wird schwarz.
Die
Häuser stehen noch. Ich kann nicht sagen was es ist, das gelbe, aber
jeder der die Linie überquert, stirbt.
Diejenigen
die auf der einen Seite sind können nicht auf die andere rüber.
Die
Truppen müssen alle nach Norden.Was sie bei sich haben werfen's weg.
Niemand
wird je zurückkehren.
Die
Flugzeuge werfen ein gelbes Pulver ab zwischen dem Schwarzen Meer und
der Nordsee.
So
wird ein Todesstreifen entstehen so groß wie Bayern.
In
dieser Zone gedeiht nichts mehr und schon gar nicht können Menschen
hier mehr leben.
Die
russische Versorgung ist unterbrochen.
Schwärme von Tauben erheben sich vom Sand. Zwei Herden erreichen das
Schlachtfeld vom Westen zum Südwesten.
Die Schwadronen wenden nach Norden und schneiden den Weg der dritten
Armee ab.
Vom Osten her viele Raupenfahrzeuge, aber die die drin sitzen, sind
schon tot.
Die Flugzeuge werfen schwarze Behälter ab. Sie explodieren
noch bevor
sie den Erdboden erreichen.
Aus ihnen entströmt gelber oder grüner Staub.Was dieser Staub berrührt,
stirbt.
Diese Behälter sind a Teufelswerk.
Wenn die Menschen mit ihnen in Berührung kommen, werden's ganz schwarz
und das Fleisch fällt ihnen von den Knochen, so scharf ist das Gift.
Die
Russen fallen in den Norden ein.
Um
Köln herum hat die letzte Schlacht begonnen.
Am
Rhein sehe ich einen Halbmond der alles verschlingen will.
Die
Hörner der Sichel wollen sich schließen.Was das bedeutet weiß ich
nicht.
Keine der drei Armeen wird nach Haus zurückkehren.
Aber dann seh ich ein einzelnes Flugzeug fliegen, von Osten her. Es
wirft was ins große Wasser so dass etwas sehr seltsames
passiert.
Das Wasser steigt hoch wie ein Turm und dann fällt es in sich zusammen
und alles ist überflutet.
Es gibt ein Erdbeben und die Hälfte der großen Insel sinkt.
Der südliche Teil von England sinkt ins Wasser. Drei große Städte
werden ausgelöscht.
Das ganze wird nicht lang dauern. Ich seh drei Tage, drei Wochen, drei
Monate, nicht sicher, aber es wird nicht lang dauern.
Die Länder an der Küste sind unter der Gefahr vom Wasser. Die See ist
sehr unruhig, die Wellen so hoch wie Häuser.
Es schäumt als würde es kochen im Untergrund. Island verschwindet und
das Klima ändert sich.
Der
Januar wird so warm sein dass die Schnacken tanzen.
Wir
kommen in eine Zeit wo es keinen normalen Winter mehr gibt so wie wir
ihn kennen.
Während des Krieges
kommt die große Dunkelheit die 72 Stunden dauert.
Es wird dunkel werden
an einem Tag während des Krieges.
Dann kommt ein
Hagelschlag mit Blitzen und Donner und mit einem
Erdbeben.
Man soll nicht aus dem
Haus gehen zu der Zeit.
Die Lichter brennen
nicht außer dem Kerzenlicht. Wer den Dunst
einatmet, bekommt Krämpfe und stirbt.
Die Fenster soll man
zulassen und sie mit schwarzem Papier abdecken.
Das Wasser wird zu
Gift und alles Essen was nicht in dichten Gefäßen
aufbewahrt wird.
Draußen geht der Tod
um mit dem Staub, viele Menschen sterben.
Nach 72 Stunden ist
alles vorbei.
In dieser Nacht werden
mehr Menschen sterben als in den beiden
Weltkriegen zusammen.
Während dieser 72
Stunden soll man unbedingt im Haus bleiben.
Die Flüsse werden so
wenig Wasser haben dass man sie zu Fuß überqueren
kann.
Das Vieh fällt, das
Gras wird gelb und verdorrt.
Die toten Menschen
werden erst gelb, dann schwarz.
Der Wind treibt die
Wolken des Tods hinaus Richtung Osten.
In
Russland bricht ein Bürgerkrieg aus. Man kann die Leichen nicht mehr
von den Straßen entfernen, soviele sind's.
Das
Kreuz kommt wieder zu seinen Ehren.
Die
russische Bevölkerung glaubt wieder an Gott.
Die
großen unter den Parteiführern begehen Selbstmord und im Blut wird ihre
Schuld weggewaschen.
Ich
sehe eine rote Masse, gemischt mit gelben Gesichtern. Es ist ein
Aufstand mit schrecklichem Töten.
Dann
singen sie das Osterlied und brennen Kerzen an vor Heiligbildern.
Mit
den Gebeten stirbt das Monster der Hölle.
Selbst
die Jungen Leute glauben jetzt wieder an den Herrgott.
Nach
dem Sieg wird ein Herrscher vom geflohenen Papst gekrönt.
Wie
lang das alles dauert, weiß ich nicht. Ich sehe drei Neunen. Die dritte
Neun bringt den Frieden.
Wenn
alles vorbei ist, ist ein Großteil der Bevölkerung tot. Der Rest
fürchtet Gott wieder.
Dann
wird Friede sein. Eine gute Zeit.
Ich
sehe drei Kronen blitzen und ein hagerer alter Mann wird unser König
sein.
Auch
kommt die alte Krone vom Süden wieder zu Ehren.
Der Papst der über das Wasser fliehen mußte, kehrt wieder zurück.
Wenn die Blumen auf den Wiesen blühen, kommt er und wird den Tod seiner
Brüder bedauern.
Nach diesen Ereignissen kommt eine lange glückliche Zeit.
Diejenigen die sie erleben werden, werden sich glücklich schätzen.
Aber die Leute werden da anfangen müssen, wo ihre Großväter
angfangen
haben.