Karma
ist die Auffassung von «Handlungen und Taten», guten sowie schlechten.
Es ist der endlose Kreislauf von Ursache und Wirkung der auch im
Hinduismus und Buddhismus beschrieben ist. Karma ist Verantwortung. Es ist eine Verbindung verschiedener Seelen durch ein oder mehrere Leben. Eine «karmische Schuld» ist etwas, das man jemandem schuldet oder jemand schuldet es uns, heute oder von einem früheren Leben her.
Da alles parallel verläuft ist das Rad des Schicksals, das Karma, eine Verbindung von Seelen in parallelen Realitäten. Jedesmal wenn wir inkarnieren und somit wieder auf der Bühne des irdischen Lebens stehen, setzen sich bestimmte Räder der karmischen Evolution in Bewegung. Erneut finden wir uns ertappt im Spiel der Emotionen, Familienzwiste und erleben Höhen und Tiefen mit Freunden, Partnern und sogenannten Seelengruppen. Alle spielen sie wieder andere Rollen und kreieren andere Realitäten. Hier begegnen wir oft Menschen und Situationen auf die wir uns keinen Reim machen können. Doch sie alle haben einen Sinn.
Die Erklärungen für Karma können in den verschiedenen Weltanschauungen differieren.
Generell
ist Karma ein Überbegriff für alles was wir getan
haben, was wir im Moment tun und was wir tun werden. Die Resultate oder
«Früchte» unserer Handlungen wird Karma-Phala genannt. Bei Karma geht
es nicht um Vergeltung, Rache, Bestrafung oder Belohnung. Die
Auswirkungen aller Handlungen und Taten kreieren Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft und machen uns daher verantwortlich für unser
eigenes Leben und der Freude und dem Kummer den wir anderen bringen. Im
Glauben an die Reinkarnation zieht sich Karma durch das gegenwärtige
Leben und durch alle vergangenen und zukünftigen Leben.Viele glauben dass Gott beim Karma eine Rolle spielt, z.B. als eine Art Verteiler der Früchte des Karmas. Hindus betrachten die natürlichen Gesetze der Ursache massgebend für die Erklärung karmischer Auswirkungen.
Eine
frühe dramatische Darstellung von Karma findet sich im Gedicht von
Mahabharata. Ein junger Krieger, Arjuna bereitet sich auf eine Schlacht
vor und muß erkennen, dass sich auf der gegnerischen Seite Mitglieder
seiner eigenen Familie befinden. Er entscheidet sich nicht zu kämpfen.
Krishna sprach zu ihm und erklärte ihm dass es eine gewissen Pflicht
gibt die er erfüllen muß und dass es daher seine Pflicht ist, zu
kämpfen.



